Straßenverkehr:
· als erstes herrscht hier Linksverkehr
· Kreisverkehre werden dementsprechend auch in Uhrzeigersinn umfahren.
· Ampeln sind vor und hinter der Kreuzung vorhanden (nicht mal so dumm, sieht man besser, wenn man als erster steht)
· Und jetzt wird´s kompliziert hat auch ´ne kleine Weile gedauert, eh wir das mitbekommen haben. Wenn ihr auf der Hauptstraße rechtsabbiegen wollt und euch ein Wagen entgegenkommt der links abbiegen will (zu Erinnerung Linksverkehr), dann habt ihr an der Stelle Vorfahrt, bzw. im umgekehrten Falle müsst ihr dann warten.
Aber Vorsicht, die Kiwi´s halten sich aber auch nicht immer dran!
Aber Vorsicht, die Kiwi´s halten sich aber auch nicht immer dran!
· Innerorts gelten 50 km/h – so etwas wie ein damit verbindliches Ortsein- /-ausgangsschild gibt es nicht – die Geschw. wird separat ausgewiesen
· Auf den Straßen Außerorts gelten, wenn nicht anderes angegeben, 100km/h Höchstgeschwindigkeit, d.h. aber nicht dass ihr damit um die nächste Kurve kommt, dafür gibt es so kleine gelbe Hinweisschilder vor den entsprechenden Kurven, die eine empfohlene Richtgeschwindigkeit angeben.
· Geschw. begrenzt wird selten, meist nur bei Baustellen.
· Auch wenn die Autos hier jedes Jahr zum „TÜV“ müssen, heißt das noch lange nicht, dass diese, entsprechend deutschen Vorstellungen, verkehrssicher sind.
Geld :
· Kreditkarte ist Zahlungsmittel Nr.1 – es wird alles damit gezahlt selbst der 5$ Burger bei McD – Bargeld geht auch (nur manchmal gucken die Verkäufer etwas verdutzt – so nach dem Motto: Eh, was das denn? Da zahlt noch einer bar. Aus welchem Entwicklungsland kommt der denn?)
· Geldautomaten gibt es aber auch in jeder größeren Ortschaft.
Sprache:
· euer Oxford – Schulenglisch könnt ihr hier vergessen, die nuscheln hier wie die Bekloppten – Tipp: einfach mitnuscheln – Kaugummi hilft – wenn ihr dann immer noch nichts versteht – denkt an die erste brasilianische Regel – Daumen hoch und lächeln
Internet
· Der Internetzugang ist prinzipiell in jeder größeren Ortschaft möglich, allerdings verfügt nicht jedes Motel über WIFI. Wenn doch dann will es das meist extra vergütet haben. Ansonsten ist auch in fast jedem Ort ein Internetcafe zu finden.
· Auf der Nordinsel war Internet etwas einfacher und günstiger zu bekommen, da es dichter besiedelt ist. Standart 10$/24h
· Die Südinsel dagegen, recht dürftig ausgebaut und wenn dann wie schon gesagt teurer. Staffelpreise ca. 6$/h – 12$/5h
· Die Cafe-Kette Esquires gibt beim Kauf eines Kaffee´s eine Stunde Internetzugang dazu.
· McDonalds bietet einen kostenfreien Zugang für eine halbe Stunde – allerdings nur beschränkter Zugang, d.h. die Ports über die u.a. Outlook die Emails abruft sind geblockt.
· Einige Hotels/Motels bieten ihren Gästen auch free WIFI mit 20/50 MB an
gefährliche Tiere:
· wirklich gefährliche Tiere sind uns hier nicht über den Weg gelaufen. Dafür eher lästige Zeitgenossen und zwar Sandflies. Diese sind im Aussehen ähnlich unseren Obstfliegen, nur dem Unterschied dass die Biester wie blöde stechen. Und das Jucken hält sich gut 2-3 Tage. Besonders auf der Südinsel in den Berg- und Fjordregionen ist daher lange Kleidung empfehlenswert – besonders tagsüber sind die kleinen Mistviecher aktiv.
Kleidung:
· Auch wenn ihr im Sommer Jan –Mar nach Neuseeland fahrt, solltet ihr ein paar warme Klamotten mit einpacken, da es hier (grad im Süden) am Abend doch etwas frisch werden kann.
· Was ihr auf keinen Fall vergessen solltet, ist eine Regenjacke – ihr werdet mit hoher Wahrscheinlichkeit ´ne Dusche abbekommen.
Essen:
Nach unserer Erfahrung unterscheidet sich die Esskultur - wir nennen es mal so - doch ein klein wenig von der unsrigen.
· Diverse Bars und Restaurants auch in den größeren Städten machen bereits zwischen 5 und 6 Uhr dicht.
· Restaurants und Bars, die dann noch offen haben, sind nicht ganz so günstig. Mains liegen je nach Stadt zwischen 25 und 40 $
· Das Menüangebot entspricht im Lande einem Standart.
Ø Chicken irgendwas,
Ø Lamb shanks – u.a. auch mit Pfefferminzsauce
Ø Fish of the Day – Hinweis: bei 99% der Fischgerichte folgte der Fisch (auch wenn Frisch dasteht) gleich den Pommes (fries oder chips) durch das heiße Frittierfettbad –-> e voilá - fish and chips – in Restaurants mit dem Begriff „battered“ (freie Übersetzung: mißhandelt) zu erkennen
Ø Angus beef oder sirlion
Ø Irgendwas Vegetarisches
Ø Seafood mit Muschel, Pilzen, Krabben
· Takeway gibt es in alles Geschmackrichtungen von Thai, Indisch, Chinesisch, Türkisch, Pizza Pasta, bis natürlich McD, Subway und Co.
· Alternativen: selber kochen – die meisten Motels, Backpacker und Campingparks bieten hierfür Gelegenheit