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Freitag, 4. Februar 2011

Fr. 04.02. Te Anau - Milford Sound – Riverton

Morgens 7:00 Uhr wecke uns die Sonne und das war auch gut so, denn wir wollten beizeiten los.
Für die knapp 120 km von TeAnau bis Milford sollte man schon gute 2h Fahrzeit einplanen, da auch mit einer Wartezeit von dem Homer Tunnel zu rechnen ist, je nach dem wann man halt losfährt. Die Fahrt führte auf den ersten Kilometer durch weniger spannende Landschaft, aber dann nach ca. der Hälfte der Strecke kamen die Berge und die Straße wand sich durch sie hindurch, bis über die Wolken. Auf den Hochebenen sah man dann, wie sich die morgentlichen Wolken in den Berghängen verfingen und sich so nach und nach der Sonne ergaben, ein grandioses Schauspiel. Die Fahrt ging weiter zwischen den Bergspitzen hindurch begleitet von einem reißendenden Fluss (Name unbekannt). Dann der Homertunnel, mit Ampelregelung und einspuriger Verkehrsführung mussten wir hier ein paar Minuten warten. Dann noch 20 km und wir erreichten Milford. Das Dorf bestand wirklich nur aus den touristisch ausgebauten Anlegestellen und einiger Lodges etwas außerhalb.
 Als Jucy (Leihwagen) Kunde ergatterten wir noch einen Nachlass auf die Bootstour mit anschließendem Rundgang zum Unterwasserobservatorium Milford Deep (extra Tour), einer Beobachtungsstation 10m unter dem Meeresspiegel. Das Boot startete 11:15 Uhr zu seiner 1,5 stündigen Fahrt durch den Fjord bis zur Meeresmündung. Vorbei an 1600m hohen Bergen, Klippen und Wasserfällen. Auch einige Robben nahmen ein  Sonnenbad auf den Felsen. Dann wurde wir am Observatorium ausgesetzt. Ein Guide verlor einige Worte zur Station und zum Leben im Fjord und dann ging es hinab in die Tiefe. Es waren einige künstliche Riffe angelegt, die man durch Scheiben (Spezialglas aus Deutschland) mitsamt ihrer Bewohner beobachten konnte. Dann wurde wir von einem Shuttleboot zurück zum Anleger gebracht. Es war inzwischen 2 Uhr nachmittags und wir machten uns auf den Rückweg. Zum Glück sind wir morgens beizeiten angekommen, jetzt am Nachmittag konnte man von Touris nicht treten.
Vor dem Homertunnel hatten wir dann auch das Glück etwas warten zu müssen und da sahen wir, wie ein Kea gemütlich um die wartenden Autos herumspazierte – lustige Tierchen.
Wieder angekommen in Te Anau noch fix zu subway und dort beschlossen wir, dass wir den touristischen Opfergaben an diesem Ort genug nachgekommen sind, und fuhren weiter nach Riverton (ca.130km). Auf der Suche nach einem Nachtlager kamen wir an ein etwas unscheinbares Motel in einer Wohnsiedlung direkt am Strand und es war erstens noch was frei und zweitens lag es auch noch in unserem Bugdet. Und was wir dafür bekommen haben – ein komplettes Ferienhaus mit Terrasse mit Blick zum Strand und sogar einer eigenen Hofeinfahrt – tja, na da hat sich das Weiterfahren doch gelohnt.




morgendliche Wolken in den  Fjordlands
Milford Sound











Unterwasserobservatorium








Kea als Stauberater

unser Ferienhaus

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