Wir, das bin ich und mein guter Freund und Reisebegleiter Matze, haben uns kurzerhand entschlossen für unsere Daheimgebliebenen diesen Blog einzurichten. Wir werden versuchen euch auf dem Laufenden zu halten - natürlich in Abhängigkeit der Internetverbindung.

Achja - wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten

Arbeitstitel:

Neuseeland aus Sicht eines Nichtreiseführerschreibers

DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Mi 02.02. Franz Josef – Queenstown

Der Tag begann, wie der Vorige endete, mit Regen – und die Nacht endete um 7:00 Uhr. Also nichts wie weg hier, noch fix in Fox Town getankt – auch hier funktioniert der Kapitalismus prächtig, die wissen hier, dass auf den nächsten 130 km keine Tankstelle mehr kommt. Dementsprechend gestalten sich die Preise (2,13 – 2,23$ / l 91Roz , sonst 1,94-2,05$).
Die unterwegs zunehmende Intensität der Regenschauer stimmte uns nicht gerade positiv auf unser nächstes Etappenziel. Der Weg führte uns entlang der Alpen über den Haast Pass. Bevor wir den Pass erreichten überquerten wir die längste einspurige Brücke Neuseelands mit 750m über den Haast River. Wie schon an den regnerischen Tagen zuvor, führt das viele Wasser zu einem Naturschauspiel der  besonderen Art. An den Felshängen entlang der Straße überwuchert mit Urwaldgestrüpp stürzten viele kleinere und auch einige doch schon recht imposanten Wasserfälle bis direkt auf die Straße - Autowäsche mal anders. Als wir auf dem Haast Pass waren – oh Wunder - hörte der Regen auf und Clairchen kam zum Vorschein. Das ermöglichte uns einen Stopp bei den Thunder Creek Falls. Entlang des Passes gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten Wasserfällen und Wildwasser hautnah zu erleben.
Den Haast hinter uns sollten Lake Wanaka und Lake Hawea auf unsere Route liegen – und da waren sie - zuerst der Wanaka dann der Hawea. Beide Seen mit türkisfarbenem, klarem Wasser und den teilweise noch schneebedeckten Bergen im Hintergrund, dazu der blaue Himmel ergaben das perfekte Kitschkartenmotiv – ich will ja jetzt nicht als Romantiker daherkommen, aber einfach nur schööön.
Ab Wanaka kamen wir so langsam in die Fjordlands. Die Hangabfahrten so steil und kurvig, dass einem schlecht werden möchte. Im Tal dann unser Etappenziel für heute: Queenstown. Der erste Weg führte natürlich ins Stadtzentrum, um sich einen Überblick zu verschafften und der obligatorische Mittagsnack. Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass hier der Geburtsort des Bungy Jumping sein soll  – also stand das Programm für heute fest: Bungy Jumping. Wir sind wieder ein Stück raus aus Queenstown zur  43m hohen Kawarau Brücke über den gleichnamigen Fluss. Hier war das Original, wo AJ. Hacket Mitte der 80iger seinen ersten Sprung gemacht hat und sich heute zu einem der führenden Ausrüster und Veranstalter von Bungy  gemausert hat.
Der Sprung war einfach unbeschreiblich - nur soviel: erst schwerelos, dann nass (beim Eintauchen in den River) – ich hatte dem Typen dort oben gesagt, nur mit dem Kopf eintauchen, tatsächlich war ich bis zu den Oberschenkeln drin – er hatte mich wohl nicht richtig verstanden - hmpf.
Ganz günstig ist der Adrenalinschub allerdings nicht – min. 180$ sollten angelegt werden.
Dann wieder rein nach Queenstown Nachtlager suchen. So schön Queenstown auch ist – es hat einen gewaltigen Nachteil. Entsprechend der Touristenflut sind auch die Preise, vor allem für die Unterkünfte. Also entschlossen wir uns, wieder auf Backpackerunterkünfte zu setzten. Das Erste voll, aber das Zweite hatte dann noch Betten frei mit- naja ich sag mal mit recht einfach gehaltenen Zimmern und sanitären Einrichtungen. Auf der Toilette hat irgend so ein Fiffy die Glühlampe herausgedreht – na suuper. Aber die eine Nacht werden wir überleben.
Wesentlich besser dafür die Lage des Hostels, an der Esplanade mit Blick auf den See.
Am Abend noch ein Gang in die Fußgängerzone zum Essen beim indisch Schnellimbiss, anschließend an der Hafenesplanade noch ´n Absacker und den Tagesbericht geschrieben.








Haast Paß








Lake Wanaka






















1 Kommentar:

  1. Wow! Bungeeeeeeeeee Jumping! Klasse! Hoffe, ihr konntet auch ein Video drehen, dass wir uns das ganze Spektakel in bewegten Bildern ansehen können! :-)
    LG, die Schwanis...

    AntwortenLöschen