Irgendwie hat das Wetter wohl doch eingesehen, dass es sich in den letzten Wochen nicht von seiner werbewirksamen Seite gezeigt hat. Der Tag begann zwar recht frisch, aber mit Sonne. Tagesziel sollte heute Kaikoura sein.
Der SH1 wurde ab Kaiapoi recht eintönig. Der Straßenverlauf nahm schon fast australische Züge an. Schnurgerade Straße über Zig Kilometer, links und rechts davon Felder und Weiden mit Rindern und natürlich Schafen, ab und zu mal eine Kurve. Aufgrund einer Umleitung wegen eines Unfalles auf dem SH1, gelangten wir ein Stück ins Hinterland der Ostküste.
Zur Erklärung, Umleitung hieß in diesem Falle 80 km und 1 ½ h, und das war der dicht besiedelte Teil der Südinsel. Bei Parnassus trafen wir wieder auf den SH1 und ab Oaro dann wieder auf die Küste. Der Highway verlief, in die Klippen gehauen, direkt an der Küstenlinie. Dann erreichten wir Kaikoura. Ein Touridorf wie gehabt - entsprechend auch die Motelpreise (pre-rechereche via Internet). So blieb nur der Holidaypark (Campingplatz), warum auch nicht. Es folgte die routinemäßige Sondierung des Umfeldes.
Die Randbedingung, die sich dabei herausstellte: Wir hatten die verkehrsgünstige Lage erwischt, mit dem örtlichen Bahnhof hinter dem Bungalow. Naja, wir werden sehen, wie nachtaktiv hier die Bahn ist. Gleich um die Ecke vom Campingplatz war der Startpunkt für die Whale Watching Touren – hier erst mal schlaugemacht. Dann weiter durchs Zentrum bis zum i- site (Besucherzentrum). Hier gab es ein Sonderangebot für die Whale Watching Touren, also gleich für den nächsten Tag gebucht. Einen Abstecher zum Strand haben wir und nicht nehmen lassen. Aber falls man dachte oh Strand und baden – hehe, denkste - hier gabs nur Steinstrand und das Wasser ar...kalt.
Ein Vorteil eines Campingplatzes ist der zur Verfügung stehende BBQ Grill. Wir also in den nächsten Supermarkt eingewachsen, und entsprechen eingekauft. Gegen 18:30 Uhr dann zum Grill getigert. Einer der Beiden war schon belegt, wir also zum Zweiten. Nach ca. einer halben bis dreiviertel Stunde kamen dann die Nächsten Grillwilligen. Normalerweise hätten wir nach Gebrauch den Grill reinigen müssen, aber unsere Nachfolger waren hungrig und ungeduldig und so übernahmen sie das freiwillig. Also Merke: Rechtzeitiges Sichern der Grillstelle verringert den anschließenden Reinigungsaufwand.
Nach dem Essen noch ein kleiner Verdauungsspaziergang durchs Dorf, um mal einen Überblick zu bekommen, wie die Lokallage am Abend ist - Verglichen zur Größe des Dorfes doch recht anständig im Vergleich zu Dunedin, Invercargill und Co. Die Straßen, die am Tage mit unzähligen Autos und Menschen gepflastert waren, hatten zum Abend hin eher den Status einer deutschen Provinzfußgängerzone um Mitternacht.
Der SH1 wurde ab Kaiapoi recht eintönig. Der Straßenverlauf nahm schon fast australische Züge an. Schnurgerade Straße über Zig Kilometer, links und rechts davon Felder und Weiden mit Rindern und natürlich Schafen, ab und zu mal eine Kurve. Aufgrund einer Umleitung wegen eines Unfalles auf dem SH1, gelangten wir ein Stück ins Hinterland der Ostküste.
Zur Erklärung, Umleitung hieß in diesem Falle 80 km und 1 ½ h, und das war der dicht besiedelte Teil der Südinsel. Bei Parnassus trafen wir wieder auf den SH1 und ab Oaro dann wieder auf die Küste. Der Highway verlief, in die Klippen gehauen, direkt an der Küstenlinie. Dann erreichten wir Kaikoura. Ein Touridorf wie gehabt - entsprechend auch die Motelpreise (pre-rechereche via Internet). So blieb nur der Holidaypark (Campingplatz), warum auch nicht. Es folgte die routinemäßige Sondierung des Umfeldes.
Die Randbedingung, die sich dabei herausstellte: Wir hatten die verkehrsgünstige Lage erwischt, mit dem örtlichen Bahnhof hinter dem Bungalow. Naja, wir werden sehen, wie nachtaktiv hier die Bahn ist. Gleich um die Ecke vom Campingplatz war der Startpunkt für die Whale Watching Touren – hier erst mal schlaugemacht. Dann weiter durchs Zentrum bis zum i- site (Besucherzentrum). Hier gab es ein Sonderangebot für die Whale Watching Touren, also gleich für den nächsten Tag gebucht. Einen Abstecher zum Strand haben wir und nicht nehmen lassen. Aber falls man dachte oh Strand und baden – hehe, denkste - hier gabs nur Steinstrand und das Wasser ar...kalt.
Ein Vorteil eines Campingplatzes ist der zur Verfügung stehende BBQ Grill. Wir also in den nächsten Supermarkt eingewachsen, und entsprechen eingekauft. Gegen 18:30 Uhr dann zum Grill getigert. Einer der Beiden war schon belegt, wir also zum Zweiten. Nach ca. einer halben bis dreiviertel Stunde kamen dann die Nächsten Grillwilligen. Normalerweise hätten wir nach Gebrauch den Grill reinigen müssen, aber unsere Nachfolger waren hungrig und ungeduldig und so übernahmen sie das freiwillig. Also Merke: Rechtzeitiges Sichern der Grillstelle verringert den anschließenden Reinigungsaufwand.
Nach dem Essen noch ein kleiner Verdauungsspaziergang durchs Dorf, um mal einen Überblick zu bekommen, wie die Lokallage am Abend ist - Verglichen zur Größe des Dorfes doch recht anständig im Vergleich zu Dunedin, Invercargill und Co. Die Straßen, die am Tage mit unzähligen Autos und Menschen gepflastert waren, hatten zum Abend hin eher den Status einer deutschen Provinzfußgängerzone um Mitternacht.
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