Wir, das bin ich und mein guter Freund und Reisebegleiter Matze, haben uns kurzerhand entschlossen für unsere Daheimgebliebenen diesen Blog einzurichten. Wir werden versuchen euch auf dem Laufenden zu halten - natürlich in Abhängigkeit der Internetverbindung.

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Neuseeland aus Sicht eines Nichtreiseführerschreibers

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Freitag, 4. Februar 2011

Do 03.02. Queenstown – Te Anau


Der Morgen brachte Sonnenschein. Da die Strecke nach Te Anau, unserem heutigen Tagesziel, mit 170 km auf dem Highway recht überschaubar war, wagten wir  einen Abstecher zum Arthurs point, wo die Jetboote auf dem Shotover River das Wasser zerpflügen. Zum selbst mitfahren fehlte uns leider die Zeit und 130 $ sind auch ´ne Ansage. Die Temperaturen an diesem Morgen luden auch nicht unbedingt für Wasserspiele ein. Einige Fotos sollten genügen.
Auf einem abgelegenen nicht asphaltierten Weg, in der Nähe, konnte man zum Oxenbrigde Tunnel gelangen, den Goldgräber gebohrt hatten, um den Fluss umzuleiten. Dann ging es auf, entlang des Lake Wakatipu Richtung  Süden, dann nach Westen nach Te Anau. Nach ca. 2,5h hatten wir unser Ziel erreicht. Kurz vor Te Anau hatte Ferguson (siehe Eintrag vom 31.01.) doch noch ´ne Packung für uns übrig. Es regnete dann auch den Rest des Tages, wenn auch mit kleinen Pausen. Te Anau am Lake Te Anau war dann wieder die typische Tourigegend, denn alles was Richtung Milford Sound will muss hier durch.
Die Motelsuche gestaltete sich entsprechend schwierig. Viele Motels waren voll, bzw. hatten nur noch die Familienzimmer frei – und diese lagen nicht in unsrem Budget. An der Lakefront kamen wir am Kingston Hotel vorbei, bei dem wir in Wellington schon ein Schnäppchen geschossen hatten. Also warum nicht mal nachfragen. Und tatsächlich waren die erschwinglich. Gut, also die Zimmerfrage hätten wir – und nun was anfangen mit dem angebrochenem Nachtmittag. Eigentlich waren die Glowworm Caves ein Thema, aber bei dem Wetter über den See Schippern musste nicht unbedingt sein. Als Alternative besuchten wir den Wildlife Center mit gefiederten Bewohnern der Region.
Das Städtchen selbst ist nicht unbedingt der Brüller, besonders nicht, wenn mal wieder das Wetter nicht so mitspielt. Also haben wir die Zeit genutzt, um uns bzgl. der Tourenangebote zum Milford Sound zu informieren. Gegen Abend dann noch zum Takeaway- Chinesen, Abendbrot auf dem Hotelzimmer bei einer gepflegten Flasche Wein – natürlich Neuseeländischer.

Es kamen inzwischen Nachfragen, warum wir so häufig bei McD, bzw. Takeaway einkehren. Nunja, meist kehren wir mittags in diese Lokalitäten, da die Esskultur dieses Landes, welche auf Fastfood und Takeaway basiert, es so erfordert. Abends dann versuchen wir in einer Kneipe unterzukommen. Je nach Ortschaft ist die Auswahl nicht immer groß und so ganz günstig ist es auch nicht – also unter 30$ kommen wir in Kneipen nie davon – wenn man nicht grad von den Vorsuppen satt wird. Und wenn wir relativ spät zu Mittag gesnackt haben, sind wir dann abends auch nicht mehr soo hungrig – also takeaway.







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