Am Morgen hatte der Regen nachgelassen. Es nieselt zwar noch ein wenig so vor sich hin, aber die stürmischen Schauer vom Vortag waren vorbei. So entschlossen wir uns unser Programm abzufahren. Begonnen haben wir mit einem kurzen Blick auf den Lake Rotorua, leider war es so diesig, dass die in See liegende Insel (Vulkankegel) kaum zu sehen war.
Also weiter zum Rainbow Springs, einem Wildlifepark mit Kiwi Aufzuchtstation, zum – natürlich - Kiwi gucken – aber leider lassen Sie die possierlichen Tierchen erst nach 22 Uhr raus - logisch sind ja auch nachtaktiv. Also begnügten wir uns mit der restlichen Flora und Fauna die dort zu sehen war. Etwas enttäuscht sind wir weiter zum Maori Museum – leider fangen die Veranstaltungen dort auch erst abends an –sind wohl auch nachtaktiv wie die Kiwi´s. Also stürzten wir so ein wenig auf dem Gelände rum. Da wir bei den Maori etwas “Zeit gespart haben“, sind wir noch auf einen Blick zum Zorb gleich um die Ecke gefahren. Zorb ist ein riesiger, doppelwandiger, luftgefüllter Plastikball, in dem man einen Hügel herunter gerollt wird. Aber aufgrund des bescheidenen Wetter war auch hier nicht viel los. Also Fazit Rotorua ist bei regnerischem Wetter und bei einem Tag Aufenthalt kaum zu gebrauchen, da die meisten Aktivitäten im Freien bzw. erst abends stattfinden.
Mit dieser Erkenntnis ging es weiter nach Wai-O-Tapu (ca.30km außerhalb Rotoruas in Richtung Taupò) einem Park mit geothermischen Aktivitäten. Bevor wir den Park erreichten, konnte man die Dampfschwaden und den begleitenden Duft wahrnehmen. Im Park wurden dann die Ausmaße der vulkanischen Aktivitäten ersichtlich, überall blubberte und dampfte es, diverse Seen mit Sulfatablagerungen schimmerten von milchig trüb über türkis bis limonengrün. Und der Geruch nach Schwefelwasserstoff (für die, die Chemie in der 10ten abgewählt haben, nach faulen Eiern) war allgegenwärtig.
Leider holte uns auf den letzten Metern der Regen wieder ein – Volltreffer – wieder durchnässt.
Leider holte uns auf den letzten Metern der Regen wieder ein – Volltreffer – wieder durchnässt.
Unser am Morgen gesetztes Ziel Taupo erschien uns angesichts der Zeit und der noch zu fahrenden Strecke doch etwas mickrich. Also entschieden wir spontan eine Station weiter nach Turangi zu fahren. Die Stecke auf dem SH1 verlief ereignislos bis uns plötzlich einige Schilder mit der Aufschrift “Flooding“ begegneten – hm, diese kamen uns bekannt vor und hatten wir erst gestern in Auckland zu sehen bekommen mit der Folge, dass der Highway unter Wasser stand. Dem war auch hier so und so mussten wir die Wassertauglichkeit unseres Gefährts auf die Probe stellen. Die Flussdurchquerung verlief dann allerdings ohne nasse Füße und wir erreichten Turangi.
Auch hier in gab es Motels und Lodges in Hülle und Fülle, so daß wir nicht lange suchen mussten. Abendessen kam diesmal als Selbstverpflegung aus dem Supermarkt.
Auch hier in gab es Motels und Lodges in Hülle und Fülle, so daß wir nicht lange suchen mussten. Abendessen kam diesmal als Selbstverpflegung aus dem Supermarkt.
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