Unruhige Nacht, aber diesmal nicht wegen Jetlag oder Nachtarbeitern sondern wegen einer Horde Jugendlicher die im Nachbarzimmer einquartiert wurden. Mit lautstarker Unterhaltung- Tv Programm untermalt von basslastigen Technoetüden bis hin zu Karaokeeinlagen gestalteten sie das Nachtprogramm mit ein paar künstlerischen Pausen. 1Uhr nachts beschloss ich dann der Spielverderber sein und mal ein paar Worte an die KünstlerWG zu richten. Zuvor wollte ich nur noch mal checken ob es so etwas wie einen Nachtwächter hier gibt, den man mit diese Aufgabe hätte betrauen können und unternahm einen kleinen nächtlichen Spaziergang auf dem Campus. Aber wie schon vermutet, Fehlanzeige- so musste ich dann wohl selbst ran. Also Kreuz und Brust aufgepumpt, rüber und an der Terrassentür zart geklopft. Inzwischen malte ich mir aus, wie es ist, einen (ungefiederten) Kiwi zu verprügeln. Es öffneten zwei so halbe Hähne im leicht berauschten Zustand. Ich versuchte in meiner sanften deutschen Art und natürlich in Englisch die Situation darzulegen – sie verstanden.
Die Musikanlag wurde abgestellt, aber die Unterhaltung war halt bei den dünnen wänden dann doch noch zu hören. Bei mir gingen dann bald die Lichter aus, während Matze der Unterhaltung noch bis 3:30 Uhr aufmerksam folgte durfte, wenn auch unfreiwillig.
Die Musikanlag wurde abgestellt, aber die Unterhaltung war halt bei den dünnen wänden dann doch noch zu hören. Bei mir gingen dann bald die Lichter aus, während Matze der Unterhaltung noch bis 3:30 Uhr aufmerksam folgte durfte, wenn auch unfreiwillig.
Naja aber die Wände waren aber auch wirklich dünn.
9:00 Uhr aufgestanden – wir versuchten uns für das Nachtprogramm zu revangieren und stellten auch erst mal den Tv an öffneten die Türen etwas geräuschvoller und duschten intensiver in der Hoffnung unsere Nachbarn würden das Programm ebenso genießen wie wir das Ihrige.
Bevor es losging noch einen Abstecher an den Strand des ninty mile beach - Füsse im heiligen Pazifik gewässert – Wassertemp. vgl.mit Ostsee –brr. Wetter war schon bewölkt - keine Sonne.
Unterwegs kurz auf ´vnem schottplatz angehalten und Kennzeichen für meine Sammlung besorgt. Endlich nach zigmaligem nachfragen und „hilfreicher“ Tipps der Einheimischen in den letzten Tagen verlief die Suche nun doch erfolgreich.
Die Fahrt führte auf dem sh12 erst durch die Berge dann entlang des Fjordes. In Kohukohu mussten wir mit der Fähre übersetzten 18$. Es ist manchmal wirklich erstaunlich mit welchen Methoden die Fährlotsen arbeiten um ihre Kähne zu vollzuschachteln. Mittlerweile fing es an leicht zu regnen.
Nach der Fährfahrt gegen Mittag war eine kleine Mittagspause mit Lammburger angesagt. Weiter ging die Fahrt durch die Berge über Schlängelstraßen - diverse Baustellen waren unsere Begleiter
Der sh12 führte vorbei am Giant kauri tree - dem größten Kauri baum. Vom Highway aus führte dann eine Schotterpiste - die lookout road - um am Ende einen Blick über den Regenwald zu eröffnen. Wieder zurück auf dem Highway. Kurz darauf wieder Schotterpiste zum Trounson Kauri Park, einem walk durch den Regenwald, nach ca. einer halben Std. waren wir durch.
Unser eigentliches Etappenziel sollte irgendwo um Dargaville sein, aber aufgrund der noch vorhanden Zeit und des regnerischen Wetters (es goss nun schon recht heftig) entschlossen wir uns weiter zu fahren um an diesen Tag noch ein paar Kilometer zu machen um unsere doch recht straffes Programm u.U. nach hinten heraus etwas zu entspannen und wir konnten unser bereits bezahltes Mautticket nun doch noch „abfahren“ - Schwein gehabt Navitante.
Ziel an diesem Tag war Helensville kurz vor Auckland. Eine Motel einen Ort weiter war schnell gefunden und Glück gehabt, es war das letzte Zimmer – wenn es auch stark nach einer umgebauten Garage aussah – aber egal. Internet auch hier wieder nur gegen extrabares verfügbar. Abendessen fanden wir in der örtlichen kneipe bei Black Petes –natürlich Steak. Die Regenintensität nahm nochmals zu.
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