Die Nacht war heute um 5:30 Uhr zu Ende – wuaahh – ey, das ist halb 6 Uhr am Morgen. Leider war dies nötig, da heute Fährtag war. Unsere Fähre sollte heute um halb 9 ablegen. Dem entsprechend war früh war das Einchecken. Wir waren relativ zeitig da, also mussten wir noch ein wenig am Hafen warten. Das Boarding ging dann zügig. Die Fähre legte pünktlich ab, die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle in gut 3h. Als wir in den Queen Charlotte Sound – die Fjorde heißen hier sounds –nach Picton einbogen, eröffnete sich ein Bild, welches einfach unbeschreiblich ist. Deswegen versuch ich es gar nicht erst. Das Ausräumen der Fähre ging ebenso schnell wie das Beladen.
In Picton drehen wir noch eine kleine Stadtrunde, bevor wir uns auf den Weg zu unserem nächsten geplanten Etappenziel Motueka machten.
Wir fuhren die Nebenstraße nach Nelson, den Queen Charlotte Drive, entlang des gleichnamigen Sounds. Eine Bilderbuchlandschaft jagte dieselbe, kaum hatten wir einen lookout abgeguckt, hätten wir am nächsten schon wieder anhalten können, aber hätten wir jeden mitnehmen wollen, dann wären wir für die Strecke 2 Tage unterwegs.
Die Stadt Nelson war jetzt nicht unbedingt erwähnenswert. Eine Stadt, wie wir schon zigmal auf unserer Route gesehen haben, eine Hauptstraße – die Mainstreet -, wo sich nahezu alle Geschäfte und die gastronomischen Einrichtungen befinden, dahinter dann die Wohnsiedlungen. Ein kurzer Stopp für einen späten Mittagssnack bei BK und dann weiter nach Motueka.
Wir waren gespannt, wie sich die Unterkunftssuche gestalten wird, da der Besiedlungsgrad auf der Südinsel gewaltig abnimmt. In Motueka angekommen, stellten wir unser Navi auf Motelsuche ein. Ein kam auch eine nicht unbeachtliche Auswahl. Wir also auf blauen Dunst zum Ersten – Fehlanzeige, alles belegt, das Zweite ebenfalls, genauso wie das dritte und vierte. Also fassten wir den Entschluss mal eine Backpackerunterkunft zu testen – warum auch nicht. Preislich ist das jedenfalls sehr attraktiv. Nachdem wir unsere Unterkunft, ein 2-Bettzimmer mit Bad auf dem Flur, bezogen gingen wir noch unsere obligatorische „Stadtrunde“, d.h. die Mainstreet einmal hoch und runter.
So nach und nach kamen die „Mitbewohner“ zum Vorschein – und oh Schreck, Deutsche, Deutsche und noch mehr Deutsche – es hat mich gewundert, dass der Besitzer nicht auch noch Deutscher war und draußen nicht die deutsche Flagge wehte. Zum Glück hatten wir uns noch mit entsprechend Alkoholika eingedeckt.
Gegen 19:00 Uhr gingen wir dann zum Chinesen, um unsere tägliche takeway Kost zu erhalten.
Das Essen selbst fand auf der Vorterrasse vor unsere Unterkunft statt.
Das Essen selbst fand auf der Vorterrasse vor unsere Unterkunft statt.
Im Verlauf des Abends kamen ins Gespräch mit unseren Mitbewohnern, 2 Mädels die auf work and travel tour waren und einem Schweizer, der sich mal für 7 Monate eine Auszeit genommen hatte.
Diese Gesprächsrunde ging bis Mitternacht, über Reiseerlebnissen und -erfahrungen, die uns vielleicht auch für unsere weitere Reise durchaus nützlich sein können.
Diese Gesprächsrunde ging bis Mitternacht, über Reiseerlebnissen und -erfahrungen, die uns vielleicht auch für unsere weitere Reise durchaus nützlich sein können.
| Fähre Wellington - sehr, sehr früh am morgen |
| Hafen von Picton |
| Queen Charlotte Sound |
Tja, wohin man auch blickt, trifft man Deutsche. Aber das kennt ihr ja zur Genüge ;-)! Und was lese ich da von zwei Mädels? Das haken wir unter Garantie nach, wenn ihr wieder hier seid *fg*!
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